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In einem Gewächshaus gedeihen Pflanzen auch in der kalten Jahreszeit. Im Winter und bei Frost sind unterschiedliche Pflanzenarten im Gewächshaus geschützt. Damit es auch empfindlichen Pflanzen nicht zu kalt wird, empfiehlt sich die Installierung einer Gewächshausheizung oder Frostwächter. Dadurch lässt sich das Gewächshaus immer auf die richtige Temperatur erwärmen.

Gewächshausheizung Angebote

Die unterschiedlichen Gewächshausheizungen

Für die Beheizung eines Gewächshauses gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Gas-Heizungen werden mit Propangas, Paraffin und Petroleum betrieben. Wenn Sie eine Gas-Heizung nutzen, benötigen Sie keinen Stromanschluss in Ihrem Gewächshaus. Neben ihrer Wärmeleistung erzeugt die mit Gas betriebene Heizung auch CO2, wodurch das Pflanzenwachstum gefördert wird. Eine Gas-Heizung sollte über eine Zündsicherung und eine Thermosicherung verfügen. Gemeinsam mit einer Sauerstoffmangelsicherung wird dem Austreten von unverbranntem Gas vorgebeugt und Brände verhindert.

Die Heizgeräte werden entweder auf den Boden gestellt oder an der Wand montiert. Gas Heizungen sind sparsam im Verbrauch. Die Flamme wird über eine Piezozündung mit einer Zündsicherung gezündet. Falls die Flamme einmal erlischt, wird die Gaszufuhr sofort abgeschaltet.

Die elektrische Gewächshausheizung

Bei der elektrischen Gewächshausheizung können Sie die Temperatur mithilfe des Thermostats exakt einstellen. Bei diesen Geräten wird der Strom durch die Heizspule in Wärme umgewandelt. Manche Geräte verfügen zusätzlich über einen integrierten Ventilator, der die Warmluft gleichmäßig im Gewächshaus verteilt. Gute Heizungen sind mit einem spritzwassergeschützten Gehäuse ausgestattet. Wenn Sie ein kleines Gewächshaus beheizen möchten, genügt eine Heizleistung von 500 bis 800 Watt. Um ein größeres Treibhaus auf die richtige Temperatur zu bringen, ist ein Gerät mit 2000 Watt Heizleistung notwendig.

Besonders umweltschonend: die Solar Gewächshausheizung

Die Solar Gewächshausheizung stellt eine besonders umweltschonende Heizmethode dar. Dazu werden Photovoltaik-Elemente auf dem Dach des Gewächshauses angebracht. Diese speichern die tagsüber gesammelte Sonnenenergie in einer Batterie. Durch die elektrische Gewächshausheizung wird die Solarenergie in Wärme umgewandelt. Solarheizungen lassen sich einfach installieren und werden über ein Thermostat gesteuert.

Tipp: Wenn Sie auf der Suche nach einer Solar Gewächshausheizung sind, beziehungsweise eine Gewächshausheizung mit Solar auf Ihrem Treibhaus betrieben möchten, kombinieren Sie diese mit den oben angezeigten Heizgebläse.

 

Gewächshausheizung mit Frostwächter-Funktion

Wenn Sie Pflanzen in Ihrem Gewächshaus vor nächtlicher Kälte und plötzlichen Kälteeinbrüchen schützen möchten, nutzen Sie eine Gewächshausheizung, die über eine Frostwächter-Funktion verfügt. Andere Modelle dienen ausschließlich als Frostwächter und bewahren die Pflanzen vor kalten Temperaturen und Frost. Der Frostwächter schaltet sich automatisch ein, wenn im Gewächshaus eine zu niedrige Temperatur herrscht. Mit diesem Gerät wird ein zu hoher Energieverlust vermieden. Frostwächter sind Heizgebläse, die auch zur Beheizung anderer Räume, die nicht ständig beheizt werden müssen, eingesetzt werden können. Dazu gehören beispielsweise der Hobbykeller und das Gästezimmer, die nur nach Bedarf beheizt werden.

Das Heizgebläse arbeitet geräuschlos und zugfrei und verteilt die erwärmte Luft gleichmäßig. Hochwertige Geräte sind mit einem Temperaturregler ausgestattet, wobei sich die gewünschte Temperatur im Bereich zwischen + 6 bis + 30 Grad stufenlos einstellen lässt. Außerdem verfügen die Gewächshausheizung über eine Frostschutzstellung. Manche Modelle sind mit einem 24-Stunden Timer ausgerüstet und ermöglichen die Voreinstellung der Heizintervalle. Heizungen mit integrierter Frostwächter-Funktion schalten sich automatisch ein, wenn die Temperatur im Gewächshaus unter den voreingestellten Wert sinkt und heizen das Treibhaus dann automatisch auf, bis die vorher eingestellte Temperatur erreicht ist. Zur Sicherheit sind die Geräte mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet.

Petroleum-Heizungen

Bei Petroleum Heizungen beträgt die maximale Brenndauer pro Petroleum-Füllung bis zu sieben Tage. Mit der Heizung lassen sich vor allem kleine Gewächshäuser mit einer Größe von bis zu vier Quadratmetern gut beheizen. Die Petroleum Heizung kann ebenfalls mit Paraffin beheizt werden. Durch ihre kompakte Bauweise findet diese Gewächshausheizung überall Platz und kann auch hängend angebracht werden. Die wartungsarme Heizung ist einfach zu handhaben. Da der Docht individuell einstellbar ist, können Sie die Flammenhöhe gut regeln und die Temperatur dadurch Ihrem Bedarf entsprechend anpassen. Als Sicherheitsmaßnahme wird empfohlen, in der näheren Umgebung der Heizung keinerlei Gegenstände abzustellen, denn eine Petroleum Heizung kann sich stark erhitzen. Diese Gewächshausheizung stellt eine kostengünstige Alternative dar, wenn sich in Ihrem Gewächshaus kein Stromanschluss befindet. Wenn sie nicht im Gewächshaus benötigt wird, wärmt die Petroleum Heizung auch Ihren Balkon oder die Terrasse und sorgt dafür, dass Ihre Gäste
nicht frieren.

Spart Heizkosten: die Isolierung des Gewächshauses

Dabei ist die richtige Isolierung des Gewächshauses ebenfalls wichtig, denn sie wirkt sich auf den Energieverbrauch und damit auf die Heizkosten aus. Wenn Sie Ihr Gewächshaus vor Inbetriebnahme einer Gewächshausheizung isolieren, sparen Sie viel Geld. Das Gewächshaus lässt sich beispielsweise mit Luftpolsterfolie umwickeln. Die Isolierung sollte dabei mindestens 30 Millimeter dick sein, um die Wärme im Inneren des Gewächshauses zu halten. Undichte Stellen lassen sich mit einer Silikonfuge abdichten. Kleine Spalten und Fugen können Sie mit transparenten Silikonstreifen bekleben. Dadurch vermeiden Sie auch Durchzug, der den Pflanzen im Winter gar nicht gut bekommt. Da die meisten Gewächshäuser aus Hohlkammerplatten bestehen, achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie ein Gewächshaus mit einer hohen Wandstärke erwerben. Die meisten Gewächshäuser verfügen über eine Wandstärke zwischen 4 bis 16 Millimeter. Wenn Sie Ihr Gewächshaus auch im Winter nutzen möchten, sollte es eine Wandstärke von mindestens 8 Millimetern aufweisen, damit die Gewächshausheizung nicht unnötig heizt.