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Bei einer Solaranlage für das heimische Gewächshaus handelt es sich um ein völlig autarkes Minisolarkraftwerk, welches sich vom Anwender – wo immer dies gewünscht wird – auf dem Gewächshaus installieren lässt und Sonnenstrahlen einfängt und diese in elektrische Energie umwandelt. Die Anlage besteht aus einem Solarpanel, welches die Sonnenstrahlen einfängt, dieses erhitzt sich und erzeugt damit Energie. Weitere Bauteile sind der Laderegler und der Akku, in welchem der erzeugte Strom gespeichert werden kann. Genutzt werden kann eine Solaranlage zum Betreiben kleinerer Gerätschaften wie z.B. für die Beleuchtung des Gewächshauses, für eine integrierte Solarheizung oder weitere, externe Stromverbraucher wie z.B. Fernseher oder Notebook.

Solaranlage Angebote

Lohnt sich eine Solaranlage für das eigene Gewächshaus?

Photovoltaik im heimischen Gewächshaus erfreut sich hierzulande immer größerer Beliebtheit. Denn die praktischen Energieerzeuger liefern an heißen Tagen Strom für vielfältige Aufgaben im Gewächshaus wie z.B. für automatische Fensteröffner oder automatische Bewässerungsanlagen. Auch an kühlen Sommer- oder Herbsttagen sind Photovoltaik-Anlagen in Gewächshäusern eine gute Investition. So kann mit jenen z.B. eine Gewächshausheizung betrieben werden, die vor allem wärmeliebenden Pflanzen im Gewächshaus auch bei mangelnder die nötige Wärme liefern können – und das völlig kostenfrei durch die Sonne ermöglicht. Gerade dort, wo eine externe Stromversorgung nicht gegeben ist – also z.B. in vielen Kleingärtenvereinen oder einzelnen Gärten fernab von Siedlungen – erweisen sich die völlig autarken, alternativen Energieversorger wie z.B. eine Solaranlage als nützliche Helfer.

Wo liegt der Nutzen einer Photovoltaik Inselanlage – Solarinsel?

Photovoltaik-Module finden bislang vorrangig auf gewerblichen Gewächshaus-Dächern ihre Anwendung, doch auch immer mehr Kleingärtner und Anwender im privaten Bereich erfreuen sich an den praktischen Stromspendern, die Energie fürs Gewächshaus liefern. Die Module sind optisch kaum von herkömmlichen Gewächshausscheiben zu unterscheiden und verbessern zudem auch Licht- und Temperaturverhältnisse für etwaige Nutzpflanzen innerhalb Ihres Gewächshauses. Vor allem in den gemäßigten Breitengraden weist eine Solaranlage für das hauseigene Gewächshaus einen im Vergleich zu z.B. Südeuropa sehr hohen Wärmekoeffizienten auf. Das hängt damit zusammen, dass die Module bei extremer Hitze einen merklichen Leistungsabfall verbuchen. Ideal sind für die Solaranlage jedoch moderate Temperaturen bei gleichzeitig hoher Sonnenbestrahlung. Im besten Fall lässt sich die Photovoltaik-Anlage an besonders sonnenreichen Tagen gleich mit der hauseigenen Stromversorgung koppeln – so wird überschüssiger Strom im Haushalt genutzt, anstatt dieser ungenutzt bleibt.

Interessante Fakten und Berechnungen zur Solaranlage im eigenen Garten

Beim Kauf einer Inselanlage sollte Folgendes bedacht werden: Wie viel Strom wird verbraucht? Oder soll überflüssiger Strom in das hauseigene Stromnetz eingespeist werden? Der Besitzer der Solaranlage erhält in diesem Fall vom Staat eine Einspeisungsvergütung, die sich an der Anzahl der eingespeisten Kilowattstunden orientiert. So kann sich die Anlage nach einigen Jahren selbst refinanzieren. Aber auch, wenn der erzeugte Strom ins eigene Hausnetz eingespeist wird, kann der Verbraucher durchaus Geld sparen. Derzeit liegt der Preis für eine erzeugte Kilowattstunde bei ca. 10-14 Cent – im Vergleich zu aktuell ca. 30 Cent Kosten pro Killowattstunde von den großen Energieversorgern.

Wichtige Bestandteile und Ausrichtung der Solaranlagen

Bei sogenannten Solarinseln handelt es sich um festinstallierte oder um mobile Solaranlagen, die zur Stromversorgung dienen. Inselanlagen – oder auch Solarinseln – haben keinerlei Anschluss zum jeweiligen Landnetz und dienen nur zur Versorgung im eigenen Haus oder Gewächshaus. Grundsätzlich besteht eine Inselanlage aus folgenden Komponenten: Solarpanel, Laderegler sowie Spannungswandler und einem Akku. Das Panel fängt die Sonnenstrahlen bei unbedingter Südausrichtung am Gewächshaus ein und wandelt diese in elektrische Energie um. Der Laderegler sorgt dann im nächsten Schritt dafür, dass der Akku mit einem adäquaten Ladestrom aufgeladen wird. Ein Spannungswandler transformiert schlussendlich die Spannung auf das gewünschte Format – z.B. 230 Volt Wechselstrom. Die Anlage sollte bei Mittagssonne in Richtung Süden ausgerichtet werden – größere Abweichungen können die Ausbeute einer Solarinsel beträchtlich verringern. Ideal erscheint ein Neigungswinkel in Höhe von 30 bis 45 Grad, jedoch ist auch eine flache Konstruktion durchaus effektiv.